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Line-Up beim Surfen - Was ist das und warum brauche ich das?

Damit die vermeintliche Vorfahrt nicht schnell zur Ausfahrt wird.

Beispiel eines realistischen aber nicht optimalen Line-Ups

Ihr seid hochmotiviert, die Basisfähigkeiten des Surfens sind erlernt und ihr wollt jetzt so schnell wie möglich soviele Wellen wie möglich nehmen?
Damit ihr nicht direkt Hausverbot an eurem Lieblingstrand bekommt, möchten wir euch wichtigsten Regeln zum Verhalten im Line-Up mit auf den Weg geben.
Das Line-Up ist die Zone im Wasser, in der sich die Wellen formen und brechen und alle Surfer versuchen die besten Wellen zu erhaschen.

Surfen wird uns gerne als Nomadensport verkauft, in dem man mutterseelenallein im Wasser eins mit der Natur wird.
Die Wahrheit ist, dass man mit dem Surfen auch gleich den Soziologie Grundkurs mitbelegt. Surfen ist ein Individualistensport und das Line-Up ist ein kleiner Mikrokosmos aus immer variierenden Regeln.

Die Vorfahrtsregeln im Surfen sollen in erster Linie eurer Sicherheit dienen? Nimmt man einem anderen Surfer die Vorfahrt ("Drop In") riskiert man nicht nur die Position im Line-Up, sondern auch sich oder andere schwer zu verletzen.

Hier nur zu den Basisregeln, es gibt noch einige mehr. Stay tuned für den nächsten Blogpost!

An den meisten Surfspots hat der Strand viele Peaks (Zonen in denen die Wellen brechen).
Bevor du ins Wasser stürzt, nimm dir 10 Minuten Zeit zu beobachten.

Hast Du Angst wenn du die Wellen siehst und die Surfer deutlich mehr Niveau als Du?
Suche dir einen anderen Spot.Traust Du dir die Wellen zu? Dann beobachte ob Du einen Peak mit wenigen Leute ausfindig machen kannst.
Sitzen schon 30 Leute auf einer Stelle und warten auf die eine Welle sind deine Chancen zu Surfen sehr klein.
Such dir lieber eine kleinere, bescheidenere Welle aus, die du mit wenigen Leuten teilst.

1. WER HAT DENN NUN VORFAHRT?

Der Surfer der am nächsten an der brechenden Welle, dem "Peak", paddelt hat Vorfahrt. sh. Illustration
In einer rechten Welle (bricht vom Surfer ausgesehen nach rechts) hat die Person die links von dir sitzt automatisch Vorfahrt, in der linken Welle, die Person, die rechts von dir sitzt. In einigen Fällen wagt sich ein Surfer zu weit in den Peak und die Welle bricht direkt auf ihm oder er mit der Welle, auch "Wipe Out" genannt.
Dieser Sturz gibt dem nächsten (erfahrenen) Surfer die Vorfahrt.

2. HILFE, DA KOMMT JEMAND MIT GLÄNZENDEN FINNEN DIREKT AUF MICH ZUGEFAHREN!

Paddelst du gerade zurück ins Line-Up und jemand nimmt gerade eine Welle direkt vor dir, musst du irgendwie zusehen wie du in der schon gebrochenen Welle/ dem Weißwasser untertauchst.

Diese Situation ist oft vermeidbar.
Paddele nie direkt zum "Peak" zurück, sondern aussen herum.

3. EINREIHEN IM LINE-UP

Kommst du gerade ins Wasser, setze dich erstmal ausserhalb des Peaks aufs Wasser und beobachte.
Paddele nicht direkt zum Peak und nimm beim "Guten Morgen" Murmeln die erste Welle die deinen Blick kreuzt.

Hast du gerade eine Welle bekommen und paddelst zurück, setze dich nicht Pole Position und nehme die nächste, sondern reihe dich wieder aussen ins Line-Up ein.

4. DER "DROP IN"

Der "Drop In", also einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen, ist der soziale Selbstmord in den meisten Line-Ups.
Gerade als Anfänger ist es manchmal schwierig sich auf viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Also den Schulterblick beim Anpaddeln verinnerlichen.
Ist es eine rechte oder eine linke Welle? Sitzt jemand dichter als ich am Peak?

Als guter Beobachter weisst du ob der Surfer mit Vorfahrt die Welle bekommt oder ob er schon die 24. Welle ohne Erfolg anpaddelt.
Dann paddle mit an. Du solltest aber wissen wie du das Brett zurückziehst, sollte der andere Surfer doch im letzten Moment in die Welle kommen.

5. SEI NICHT "ICH PADDLE ALLES AN UND ZIEHE DANN MIT PANISCHEM GESICHT IM LETZTEN MOMENT ZURÜCK"

Wellen surfen ist "Commitment". Ist die Welle zu steil und dein "Take Off" nicht sicher surfe lieber eine sanftere Welle. Beobachte andere Surfer und beobachte vorbeiziehende Wellen und wann und wo sie brechen, arbeite dich langsam an den Peak heran.
Hast du Vorfahrt entscheide dich für die Welle, fokussiere , Körperspannung, Konzentration und paddle was das Zeig hält.
Paddeln andere Surfer deine Welle mit an, lass sie wissen, wenn du die Welle bekommst.
"Claime" die Welle. Sei nicht zu schüchtern. Manche pfeifen, andere gröhlen - das ist aber schon zu viel für einen guten Umgang. Ein kurzes "Icke" oder  "Bin drin." in der Landesprache reicht meist völlig aus. (zb. Spanisch "Voy")

6. SEI RESPEKTVOLL UND FREUNDLICH

Das Line-Up kann ein hartes Pflaster sein, kämpferisch und rauh, es kann aber auch ein wunderbares Sozialgefüge sein, in denen völlig Fremde eine Leidenschaft teilen.
Du bestimmst mit wie die Zukunft unserer Line-Ups aussieht.
Wenn du frisch in den Peak paddelst, lächele freundlich oder nicke, es muss kein gebrülltes "Guten Morgen" mit Erwartungshaltung sein.
Nähere dich langsam, beobachte und vermeide Konflikte.
Halte dich an die Regeln und verpasse lieber eine Welle, als jemandem über den Kopf zu fahren.
Schenke gerne mal jemandem die Vorfahrt, aber ende nicht als Verkehrspolizist, der nur Wellen verschenkt und selbst nicht surft.

7. SEI VERSTÄNDNISVOLL

Hast du alle Regeln verinnerlicht und ein dezentes Niveau (auch das ist immer eine Frage der Perspektive) werde nicht überheblich und weise das halbe Line-Up zurecht.
Siehst du jemanden mit Schwierigkeiten was Grundregeln angeht und einem hilfesuchenden Blick, spreche ihn freundlich darauf an.
Es gibt tatsächlich Menschen, die unwissend , aber nicht boshaft im Line-Up Freunde verlieren.

8. GENIESS DEINE SESSION. DER GEWINNER IST DER SURFER, DER MIT VOLLEM HERZEN AUS DEM WASSER STEIGT.

Raucht Dir der Kopf und Du warst doch so glücklich, dass Du deine Beine UND Arme auf dem Wasser unter Kontrolle hast?
Dann wirst Du dich auf den nächsten Blogeintrag freuen in dem es profunder um den sozialen Mikrokosmos und seine stetig variierenden Regeln geht.
Denn es gibt sie wirklich,  LOCALS!!!

Willst du Dir das alles lieber mal persönlich im Sonnenschein erklären lassen?

Komm in unser Yoga und Surfen Girlscamp.
Wir freuen uns auch Dich!

BE OUR WAVESISTER.

Yoga & Surfen: die Beste Kombination für Körper & Geist!

 

Immer mehr Surfcamps bieten Surfkurse in Kombination mit Yogastunden an. Auch immer mehr Surferinnen praktizieren regelmäßig Yoga, um mental und körperlich ins Gleichgewicht zu kommen. Wir möchten heute der Frage nachgehen, warum Yoga und Surfen die perfekte Kombination sind und warum auch DU es unbedingt ausprobieren solltest!

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Wie jeder Wellenreiterin bekannt ist, kann das Surfen das Leben positiv verändern: Man kommt der Natur - dem Element Wasser - sehr nah, man kann in die Ferne blicken, das Wasser und die ankommenden Wellen beobachten und einfach mal seinen Gedanken freien Lauf lassen, oder den Kopf auch einfach mal abschalten.

Surfen - und da sind wir uns einig - macht irre viel Spaß und hat einen positiven Effekt auf unseren Körper und unser Wohlbefinden: Es ist nicht nur ein tolles Ganzkörperworkout, es fördert zudem Kraft, Ausdauer und Körperspannung und bringt dich gleichzeitig auf andere Gedanken, näher zur Natur und bereitet eben wahnsinnig viel Freude - Adrenalin - und Glückshormon-überschuss sind garantiert!

Beim Yoga läuft es tatsächlich ziemlich ähnlich ab, so findet der Yogaunterricht entweder als Vorbereitung auf die nächste Surfsession, oder als Nachbereitung statt. Auch beim Yoga werden Kraft, Ausdauer und die eigene Körperspannung trainiert und zudem die Flexibilität gesteigert. Ein wichtiger Faktor ist jedoch neben den positiven Auswirkungen auf den Körper auch, dass man seinen Geist trainiert, gezielt sich selbst, seine Umgebung, die Natur wahrzunehmen und besser mit verschiedenen Situationen, Herausforderungen, Hindernissen umzugehen. Mit Yoga ist es möglich, neue Kraft durch Meditation zu finden - Mental stark zu werden - oder im hektischen Alltag zur Ruhe zu kommen, zu Entspannen, oder Loszulassen.

Unsere WaveSisters Surfcamps in Frankreich, Portugal und auf Lanzarote bieten Surfkurse in Verbindung mit Yogastunden an. Bei uns werden stärkende sowie dehnende Asanas vor dem Surfunterricht und regenerierende sowie entspannende Asanas von Erfahrenen Yogalehrerinnen zusammengestellt. Unsere Yogalehrerinnen stimmen ihre Yogasequenzen auf die Bedürfnisse der einzelnen Kursteilnehmerinnen ab, sodass ihr Bestens auf die nächste Surfstunde vorbereitet seid. Falls du Lust hast, deinem hektischen Alltag für ein paar Tage hinter dir zu lassen, der Natur näher zu kommen, deinen Geist zu klären, dir bewusster zu werden, was im Leben wirklich wichtig ist, neue Kraft zu sammeln, dein Selbstbewusstsein zu stärken, deinen Körper neu herausfordern, Surfen zu lernen, neue Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, oder einfach nur mal abschalten und etwas für sich machen; dann bist du bei uns in unseren WaveSisters Surfcamps genau richtig und herzlichst Willkommen! Wir freuen uns auf dich.

Namaste & Hang Loose

Deine WaveSisters

 

Die ultimative Packliste für deine nächste Surfreise mit den WaveSisters

Der nächste oder vielleicht auch erste Surfurlaub steht kurz bevor und so manch einer wird sich sicherlich die Frage stellen, was den neben den alltäglichen Kleidungsstücken und Strandkleidung speziell fürs Surfen eingepackt werden sollte. Um euch das Koffer packen zu erleichtern und euch perfekt auf euren kommenden Surfurlaub vorzubereiten haben wir die wichtigsten Surf-Essentials für euch zusammengestellt!

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

1. Für Surferfahrene: eigenes Surfbrett

Anfängerinnen brauchen sich diesbezüglich erst einmal keine Gedanken zu machen, denn fast jedes Surfcamp stellt Beginner-Surfbretter während des Anfängerkurses kostenlos zur Verfügung. Als Anfängerin oder auch Aufsteigerin kann man bei seinem nächsten Surfurlaub auch auf Leihmaterial vertrauen. An bekannten Surfspots bieten Surfschulen Leihmaterial zur Verfügung.  Dabei gilt jedoch vor dem Verleih das Board auf Gebrauchspuren zu prüfen!

Wer schnell aufsteigt und problemlos mit einem Beginnerboard grüne Wellen anstarten kann ist mit einem Malibu-Surfboard bestens beraten. Malibus sind die sogenannten Anfängerboards, haben eine breitflächige Brettspitze (Nose) und sind rund geformt und sorgen für viel Auftrieb und Stabilität. Wer sein eigenes Surfbrett kaufen möchte muss jedoch beachten, dass gerade in Europa, aber auch auf vielen Langstreckenflügen Extrakosten für die Surfbrettmitnahme hinzukommen. Dennoch, eine gute Investition ist es allemal, denn man hat sein Leben lang etwas davon! Wer sein eigenes Surfbrett mitnehmen will darf auf keinen Fall Surf Wax und die passende Leash vergessen.

2. Surf Wax

Surf Wax verhindert das Abrutschen vom Surfboard und wird auf die Oberseite des Boards aufgetragen. Hierbei muss man je nach Surfregion zwischen Cold, Cool und Warm Wax unterschieden.

3. Leash

Die Leash ist die sog. Fangleine, die dich mit dem Surfboard verbindet und verhindert, dass du dein Surfboard verlierst und es sorgt nicht nur für deinen eigenen Schutz sondern auch für andere im Wasser.

4. Wetsuit

Als Anfängerin brauchst du dir zunächst keine Gedanken um einen Wetsuit zu machen, da dir dieser kostenlos bei den meisten Surfcamps zur Verfügung gestellt wird. Wenn dich das Surffieber allerdings sofort gepackt hat und du nach deinem ersten Surfurlaub schon deine nächste Surfreise planst, so lohnt es sich - nicht nur aus hygienischen Gründen - einen eigenen Wetsuit zu kaufen. Hierbei sollte man auf Material, Verarbeitung und auf die Dicke der Wetsuits acht geben. In den europäischen Sommermonaten sind 3/2mm vollkommen ausreichend, während im Frühling und Herbst 4/3 oder auch ein 5/3mm Anzug ratsam sind. Auch Schuhe sowie eine Haube aus Neopren können in kälteren Surfregionen genutzt werden!

5. Sonnenschutz

Sonnenschutz ist das A und O bei jeder Surfreise!  Da du dich auf dem Wasser schneller verbrennen kannst müssen unbedingt alle Körperstellen, die nicht vom Neopren geschützt sind unbedingt eingecremt werden! Ideal eine halbe Stunde vor dem Surfen auftragen. Da das Gesicht sehr empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung ist gibt es sogenannte „Face Sticks“, die durch Zinkoxid zusätzlich vor Sonnenbrand schützen, wasserfest sind und die du hauptsächlich in Surfshops oder größeren Sportläden finden kannst. Für empfindliche Lippen gibt es mittlerweile in vielen Apotheken sog. Lippencremes, die für zusätzlichen Schutz sorgen. Neben Sonnencreme ist jedoch auch die Kopfbedeckung wichtig - ein Sonnenhut oder eine Capi nehmen nicht viel Platz im Koffer ein und sorgen am Strand für zusätzlichen Schutz! Und falls du doch zu viel Sonne abbekommen hast so lohnt es sich immer eine Aprés-Lotion mitzunehmen!

 

Mit diesen 5-Surfessentials bist du bestens auf deine nächste Surfreise vorbereitet. Wirf doch mal einen Blick auf unsere Konditionen; wir bieten Surfkurse nur für Frauen in Portugal, Frankreich und Lanzarote an! Wir freuen uns auf dich!

 

 

Who run the world? GIRLS.

 

Warum es sich lohnt Surfen in einem Frauencamp zu lernen.

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Du spielst mit dem Gedanken surfen zu lernen und bist noch auf der Suche nach einem passenden Surfcamp? Wir von WaveSisters bieten Surfcamps nur für Frauen an. Wieso weshalb warum erfahrt ihr jetzt!

1. Zusammen sind wir STARK!

In einem Frauensurfcamp steht das soziale Miteinander im Fokus. Wir sehen das erlernen einer neuen Sportart nicht als Wettbewerb oder Kräftemessen an, sondern unterstützen uns viel mehr gegenseitig - Konkurrenz? Fehlanzeige!

2. Positive Vibes only!

Wir müssen uns im Wasser nicht unsicher oder doof fühlen, wenn es mal nicht mit dem Take-Off geklappt oder man einen lustigen Noseride hingelegt hat. Wir unterstützen uns tatkräftig untereinander - FRAUENPOWER eben. Man fühlt sich wohler  - und das ist gut so!

3. Inspiration

Geballte Frauenpower und demensprechenden beeindruckende Frauen auf einem Haufen führen abseits des Surfkurses zu intensiven und tiefgründigen Gesprächen und können auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein! In einem Frauensurfcamp werden Räume und Möglichkeiten für Frauen geschaffen und das weibliche Sein so akzeptiert wie es ist!

4. Frauenspezifischer Unterricht

Der Surfkurs ist auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet. Erfahrene Surflehrerinnen können sich besser in die individuellen Bedürfnisse von Frauen hinein empfinden und spezifische Tipps geben!
Neben dem surfen bieten viele Frauensurfcamps auch Yogastunden an, die zum einen deine Balance verbessern und deine Flexibilität steigern und zum anderen garantiert für Entspannung sorgen. Schalte einfach mal ab, lass die Sorgen hinter dir und teile deine Erfahrungen mit anderen Frauen!

Falls du Lust hast deine ersten Surf-Erfahrungen mit anderen Frauen zu teilen, dann bist du bei uns genau richtig! Wir, die WaveSisters, bieten Surf-und Yogakurse auf Lanzarote, in Frankreich und Portugal nur für Frauen an. Teile deine Erfahrungen mit anderen Frauen und erlebe geballte Frauenpower im Wasser!

 

 

Faszination Wellenreiten

 

Warum Surfen soviel Spaß macht & warum auch Du es ausprobieren solltest!

Wellenreiten ist in aller Munde! Schaut man sich die europäische Atlantikküste an, so gibt es kaum einen Ort an der Küste, der nicht mit einem Surfkurs wirbt. Surfcamps reihen sich aneinander und sind gerade in der Hochsaison rappel voll. Surfen ist seit Jahren „In“ und hat sich zu einer beliebten Breitensportart entwickelt, die Menschen auf der ganzen Welt anzieht und zusammen bringt. Doch was genau ist so faszinierend an diesem Sport? Um der Frage näher auf den Grund zu gehen müssen wir zunächst erst einmal klären, wie alles begonnen hat.

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Die Polynesier waren die ersten vor ca. 500 Jahren, die sich aus Langeweile als erstes auf Planken oder einem Kanu aufs Wasser begaben und erstmals die Wellen runter ritten. Sehr viel später entdeckte man Höhlenmalereien mit Surfern, die die Wellen runter ritten, sodass man sich heute sicher ist, dass mit den Polynesiern alles seinen Anfang nahm.
Durch das Zeitalter der Entdeckungen kam das Surfen im 17. Jahrhundert nach Hawaii, wo es bis heute faszinierender Weise ein wichtiger Bestandteil der Religion ist. Noch heute ist Hawaii ohne das Surfen bzw. die Surfkultur kaum vorstellbar. Mark Twain, ein berühmter Entdecker, schilderte in seinen Reiseberichten von seiner Begegnung mit den Surfern und zeigte sich äußerst beeindruckt. 1908 wurde der erste Surfclub „Waikiki Outrigger Canoe and Surfboard Club“ auf Hawaii gegründet und erlangte durch die Veröffentlichung in einer englischen Frauenzeitschrift große Aufmerksamkeit. Dem berühmten hawaiianischen Schwimmer und Surfer Duke Kahanamoku, auch unter dem Spitznamen „the Duke“ bekannt, ist es jedoch zu verdanken, dass das Surfen auf der ganzen Welt immer bekannter und attraktiver wurde. Seinen Sieg über die 100m Freistil begründete er damit, dass ihm das Wellenreiten und das kraftvolle Paddeln zum ersten Platz verholfen hätten. Ab diesem Zeitpunkt interessierten sich schließlich immer mehr Menschen für diesen Allround-Sport, der ganzen Körpereinsatz fordert, die Fitness steigert und den Menschen in Einklang mit der Natur - dem Element Wasser - bringt.
Ab den 1950’er Jahren und der Veröffentlichung des Filmes „Gidget“ sowie dem Lebensgefühl der 1960’er Jahre kam es schließlich zum absoluten Durchbruch des Wellenreitens der bis heute anhält.

Doch was genau fasziniert die Menschen auf der ganzen Welt beim Surfen?
Das Wellenreiten begeistert so viele Menschen, da es ein vielfältiger, abwechslungsreicher, lebendiger und kraftvoller Sport ist und den Menschen in Einklang mit der Natur - den Wellen - bringt. Es wird für viele - wenn es sie so richtig gepackt hat - zu einer Leidenschaft, die das Leben stätig prägt. Viele erleben eine Form von Freiheit, die süchtig macht. Beim Wellenreiten ist man der Naturgewalt - dem Ozean und seiner Kraft - ausgesetzt. Die Wellen verändern sich, jeden Tag wird man aufs Neue herausgefordert und es wird garantiert nie langweilig. Das Wellenreiten bringt einen nicht nur näher zur Natur, sondern auch zu sich selbst, da man über sich hinaus wächst, immer wieder aufs neue der Natur in seiner einzigartigen Form begegnet und stätig dazu lernt. Zudem bedeutet Wellenreiten voller Körpereinsatz und steigert Ausdauer, Kraft und Koordination. Man verbrennt irre viele Kalorien und baut Muskeln auf. Ein wahrer Allround-Sport eben! Darüber hinaus ist das Wellenreiten im Vergleich zu anderen Wassersportarten im Wesentlichen günstiger. So muss man sich zu Beginn zwar Surfmaterial - Surfbrett und Neo - kaufen, allerdings hat man Jahre lang etwas davon, versprochen!
Das wirklich schöne an dieser Sportart ist jedoch auch, dass man - wenn man nicht das Meer direkt vor der Haustür hat - den Wellen hinterher reisen muss. So kann man durch das Wellenreiten die verschiedensten Länder bereisen und neue Kulturen entdecken. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man schnell neue Leute im Wasser kennenlernt, die dieselbe Leidenschaft teilen und mit denen man sich austauschen und abseits des Wassers treffen kann. So passiert es nicht selten, dass im Surfurlaub neue Freundschaften geknüpft werden und Surfreisen gemeinsam geplant werden und man immer wieder an verschiedenen Orten alten Bekannten oder Freunden begegnet. Erfahrungen werden nicht nur auf dem Brett sondern auch mit anderen geteilt und sorgen für viel Gesprächsstoff.
Auch in den sozialen Netzwerken findet man zahlreiche Beiträge, Gruppen und Internetseiten zum Thema Surfen, Surfmaterialien, Surfreisen und so vieles Mehr!

Wenn es deine Neugier geweckt hat und du das Wellenreiten gerne mal ausprobieren möchtest, dann bist du bei uns, bei den WaveSisters, gerade richtig! Wir bieten Surfkurse für Frauen in Portugal, Frankreich und auf Lanzarote an und freuen uns dir das Wellenreiten beizubringen - vielleicht ist es der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft! Probier’ es doch einfach mal aus, wir freuen uns auf dich!