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4 Abenteuer die euren Lanzarote Trip unvergesslich machen

"El Risco" im Morgengrauen Photo: Esther Suave

Pyjamaparty in Höhle oder Grillkäse über Lava, McGyver wäre neidisch

Die Landung in Lanzarote läuft klassisch so ab:
Je näher die Insel kommt, desto mehr Reisende drücken ihre Nase ans Fenster. Kristallblaues Wasser glitzert unterm Flieger, Vulkanhügel von schwarz bis tiefrot.
'Oh guck mal, oooh! Verzückte Bewunderung. Das Meer kommt immer näher, fast könnte man die Surfer berühren. Erstbesucher geraten in Panik und vermuten eine Notlandung auf dem Wasser.
Eh man sich versieht ist man schon an der Gepäckausgabe. Kurze Landebahn, kleiner Flughafen.

Die Vulkaninsel – warme Luft, schroffe, gewaltige Landschaft. Auch bisschen karg könnte der Laie meinen, sobald man genauer hinsieht eröffnet sich ein Mikro- und Makrokosmos aus Wundern der Natur.

Wir haben euch 4 kleine Wunder zusammengestellt. Die richtigen Geheimtipps bewahren wir für euren persönlichen Besuch auf, damit es auch weiterhin geheime Orte gibt.

Blick auf unsere Wavesisters Haus aus weiter Ferne. Photo: Esther Suave

1 Klettere auf das Felsmassiv “El Risco” für einen spektakulären Sonnenuntergang

Packe deine besten Freunde ein und wage es. Das Felsmassiv des “El Risco” ist magische Kulisse vom Fischerdorf Famara, Heimat unseres Surfhauses und aufgrund seiner 671 m Höhe bestens geeignet um auch die kleinen Archipele zu erspähen.
Auch für den einsamen Wanderer und Poeten sehr geeignet.

Von den Bungalows der Caleta de Famara sind es ca. 1,5-2h Aufstieg, Schwierigkeit: leicht-mittel, möglichst nicht in Flipflops 🙂 Geniesst die irre Flora beim Aufstieg.

Höhenangst ist kein Ausdruck Photo: Esther Suave

2 Lagerfeuer und Pyjamaparty in den Höhlen des Famara Massives

Wenn ihr schon im Schweisse eures Angesichts den „El Risco“ besteigt warum nicht gleich mit Schlafsack, Isomatte und Gitarre.
Die Nächte auf Lanzarote sind sehr mild und was gibt es Schöneres als mit Wein und Decken am Lagerfeuer bei wunderbarer Aussicht in einer warmen Höhle zu schlafen?
Bisschen Entdeckergeist ist gefragt, die genaue Position werden wir nicht verraten, es gibt zahlreiche Höhlen, der ungefähre Suchradius ist nahe der Kapelle „Ermita de las Nieves“.
Unbedingt Taschenlampe und Faden mitnehmen.

Und ganz wichtig: Seid vorsichtig und kennt eure Wege vorher, auf Lanzarote sind selbst abstürzende Wege nicht abgesichert, gerade nach starkem Regen nur an befestigten Wegen laufen.

Lanzarote hat mehr als 100 Vulkane - inaktiv immerhin.

3 Grillen im Nationalpark Timanfaya

Der Nationalpark Timanfaya ist ein absolutes Highlights der Insel. Wie eine Mondlandung, nur bunter und ohne lästigen Anzug. Absurde Gestalten aus Felsen und Lava, der leichte Geruch von Schwefel und die unendliche Weite aus farbigen Sandwüsten, Kratern und „Feuerbergen“ beeindruckt gewaltig und macht auch hungrig. Genau deshalb sollte man immer einen Grillkäse und zwei gefüllte Paprika dabei haben. So kann man es sich an den ausserordentlich unbekannten Grillplätzen gemütlich machen und in dieser „Herr der Ringe“ Szenerie mit vollem Magen und hopsendem Herzend staunend verweilen. Auf dem Vulkangrill mit bis zu 400° C Erdwärme ein ordentliches BBQ draus.

WO: Picknickareal hinterm Restaurant Cesar Manrique's „El Diabolo“, 18 Uhr schliesst der Park, also lieber vorher gehen oder die Nacht in den Kratern verbringen. (NEIN, denn Übernachten im Nationalpark ist zum Schutz des Nationalparkes verboten!)
(Die Faulenzer lassen sich im Restaurant "El Diabolo" das kanarische Menü überm Vulkangrill zubereiten - und schauen zu.)

Die kleinste der 8 bewohnten Inseln - La Graciosa Photo:Esther Suave


4 Der Schnorchel und die Stille auf La Gracioso

Die Nachbarinsel „La Graciosa“ ist die kleinste (bewohnte) der 8 Inseln der Kanaren mit nur 29 Quadratkilometern.
Es gibt nur eine einzige geteerte Strasse und sonst unglaublich einsame leere Strände zum Schnorcheln und Sonnenbaden. Wer der Zivilisation flüchten möchte, ist hier richtig. Südlich vom Hafenörtchen Caleta de Sebo gibt es sogar einen Campingplatz den man kostenlos nutzen darf. Sehr empfehlenswert zum Schnorcheln ist "Baranco de los Conjos".

Wer sich auf die Suche macht, findet auch einige Secret Surf Spots.

Anmeldung beim Campingplatz erforderlich: reservasparquesnacionales.es

Es ist garnicht möglich die Schönheit Lanzarotes auf Fotos einzufangen, kommt vorbei und schaut es euch an. Wir freuen uns auf euch und haben jede Menge geheimste Geheimtipps. Hang loose 🙂

Spezialregeln für jeden Anlass - Wo ist der Schiedsrichter, wenn man ihn braucht?

Kontroverser Mikrokosmos Line-Up - Survivalguide

Fliegender Wechsel - hoffentlich freiwillig. Photo: Esther Suave

Seit unserem Artikel bist Du um einiges weiser und ein bisschen vorsichtiger geworden. Wunderbar!
Die Grundregeln sind klar – Grundregeln deshalb, weil es eben noch einige mehr gibt.

Du bist jetzt in einem anderen Land , die Linien am Horizont sind perfekt, die Sonne lacht.
Also nur noch in den Neo schlüpfen, Wax in rauhen Mengen und in die Fluten.
Das Herz lacht, du reihst dich regelgerecht im Peak ein und wartest geduldig auf deinen Turn, nimmst die Welle und dein sauberer Turn lässt dich fast ein bisschen lächeln, bis du bemerkst, das du nicht mehr alleine in der Welle bist.
Dir ist jemand reingedroppt und es scheint sogar so, als würde dich dieser Regelbrecher beschimpfen.
Gut, kann mal passieren - weitermachen, geduldig auf den Turn warten und gleich nochmal. Wieder jemand in deiner Welle. Also rufst du leise „Ey!“.
Der Surfer mit dem fantastischem Gehör dreht sich um und fragt „WAS?“
„Ich glaube das war meine Welle!“, murmelst Du.

„Ich bin von hier, also bekommst du hier keine Welle! Du kannst die da paddeln.“ und deutet auf eine Schaumkrone von 10cm Höhe in 1km Entfernung.

Eine klassische (für euch etwas geschmückte) Szene, die das paradoxe System von Regeln im Line-Up beleuchtet.
Die Hierarchien im Line - Up sind so komplex und spannend, dass sich einige Soziologen damit eingehend befassen. So auch Kenneth Libermann, Professor für Soziologie an der Universität von Oregon.

Immer mehr Menschen zieht es aufs Surfboard, die verfügbaren Wellen bleiben die gleichen, die Surfer tummeln sich in entsprechend immer volleren Peaks.
Das besondere am Surfen ist dass sich ein Peak selbst reguliert. Es gibt keinen Schiedsrichter, der uns Surfer zurecht pfeift oder Wellen zuweist.

Und wie jeder Lifestyle-Sport sind die Regeln von der lokalen Kultur beeinflusst und die ist in jedem Land anders, so wie die Regeln im Line-Up. Wie also reguliert sich ein Peak selbst?

Am Wichtigsten ist jedem Surfer natürlich möglichst viele Wellen zu surfen und das führt schnell mal zu diesen famosen Zusatzregeln (einige unschlagbare Beispiele):

  • Der Local hat immer Vorfahrt.
  • Der Local bekommt alle guten Wellen und die Restewellen darf jemand anderes haben.
  • Der bessere Surfer hat Vorfahrt.
  • Wer zuerst steht hat Vorfahrt.
  • Snaken (sich in die besser Position schummeln) ist super und absolut legal
  • Paddelt einer schon die Welle an, dürfen alle anderen nicht paddeln, sonst zerbricht die schöne Welle.

Also wie läuft das? „Hey, Du bist nicht von hier, einmal Reisepass her und rüber in Peak 45!“?
Wie findest Du heraus ob genau dein Peak so ein fieser „Der-Local-hat-immer-Vorfahrt“-Peak ist? Was passiert, wenn du die Regeln brichst?

Einige werden jetzt schon an ihren Gemüsesticks verschluckt haben und sich fragen, ob wir immer noch über diesen coolen Supersport für Freigeister reden.
Ja.

Wir haben nicht alle Antworten, aber die beiden Soziologen Waitt und Frazeer sind dem Geheimnis auf der Spür:

"Each time a surfer enters the ocean, they must actively negotiate their position within a surfing fraternity and hierarchy."

Libermann geht noch ein Eckchen weiter. Die Regulation funktioniert hauptsächlich non-verbal und zwar durch das, auch für Affen sehr wichtige, Gucken. Sehr minimal, aber effektiv.

Direkter Blickkontakt ist Einladung für Zurechtweisungen, schlecht platzierte Hinweise oder die Herausforderung zum Kampf. Üblicherweise wird Blickkontakt gemieden, vor allem wenn man gerade dem Anderen die Welle gedroppt hat, natürlich augenscheinlich, ohne den anderen gesehen zu haben.
Es handelt sich um ein elaboriertes Hinterm-Augapfel-Gucken, das alles Wichtige erfasst, aber im richtigen Moment nichts gesehen hat.

Ihr habt das frisch gekaufte Surfbrett schon während des Lesens wieder in die Kleinanzeigen eingestellt?
Oder habt Angst jetzt immer mit schwitzenden Handinnenflächen in den Neoprenanzug zu steigen?

Wann genau ist der Aloha Vibe des Surfens ertrunken, gab es den mal, gibt es ihn noch?
Ja, es gibt ihn noch, man muss ihn nur finden. Wann er an einigen Orten ertrunken ist, lässt sich nicht genau datieren.

Der Vibe im Peak ist ein Abbild derer, die darin sitzen.
Welche Regel gilt dann in welchem Peak?
Es gibt keine Universalantwort.

Kommt ins Wasser und studiert erstmal Strukturen und Hierarchien.
Kommuniziert non-verbal mit einem offenen Gesichtsausdruck, flucht nicht und strahlt auch sonst wenig negative Energien aus und arbeitet euch langsam in den Peak hinein. Bleibt einige Tage, Wochen oder Monate am gleichen Spot und verhaltet euch fair, regelgetreu und empathisch. Vermeidet Diskussionen. Und seid nicht der deutsche Radfahrer, der Regelbrecher einfach zum Belehren überfährt. Und sonst immer schön die Arme überm Kopf beim Fallen.

Der weise, geduldige Beobachter kennt genau sein eigenes Niveau im Surfen, meidet Peaks in denen schon zuviele Menschen sitzen und informiert sich vorher welche Spots von Locals dominiert sind.
Die absolut studierte Wavesister hingegen, weiss sogar zu welcher Zeit den Locals der Magen knurrt und ist mit Brotdose im Neoprenanzug genau dann im Wasser.

Nach und nach wird auch der scheuste Ursurfer weich und geht zum subtilen Nicht-Gucken über.
(Ohne Garantie)

Wir würden nicht mehr Surfen, wenn alle Peaks so aussehen würden. Macht euch auf die Suche und findet den Ort und die Menschen, die das Surfen magisch machen. Taucht in andere Kulturen ein, seid mutig und abseits bei euren Reisezielen, reist nachhaltig, unterstützt die Local Community, lernt soviel ihr könnt, bleibt offen und teilt.

Wir freuen uns auf euch im Wasser und ja wir teilen. Hangloose!
Deine Wavesisters

Line-Up beim Surfen - Was ist das und warum brauche ich das?

Damit die vermeintliche Vorfahrt nicht schnell zur Ausfahrt wird.

Beispiel eines realistischen aber nicht optimalen Line-Ups

Ihr seid hochmotiviert, die Basisfähigkeiten des Surfens sind erlernt und ihr wollt jetzt so schnell wie möglich soviele Wellen wie möglich nehmen?
Damit ihr nicht direkt Hausverbot an eurem Lieblingstrand bekommt, möchten wir euch wichtigsten Regeln zum Verhalten im Line-Up mit auf den Weg geben.
Das Line-Up ist die Zone im Wasser, in der sich die Wellen formen und brechen und alle Surfer versuchen die besten Wellen zu erhaschen.

Surfen wird uns gerne als Nomadensport verkauft, in dem man mutterseelenallein im Wasser eins mit der Natur wird.
Die Wahrheit ist, dass man mit dem Surfen auch gleich den Soziologie Grundkurs mitbelegt. Surfen ist ein Individualistensport und das Line-Up ist ein kleiner Mikrokosmos aus immer variierenden Regeln.

Die Vorfahrtsregeln im Surfen sollen in erster Linie eurer Sicherheit dienen? Nimmt man einem anderen Surfer die Vorfahrt ("Drop In") riskiert man nicht nur die Position im Line-Up, sondern auch sich oder andere schwer zu verletzen.

Hier nur zu den Basisregeln, es gibt noch einige mehr. Stay tuned für den nächsten Blogpost!

An den meisten Surfspots hat der Strand viele Peaks (Zonen in denen die Wellen brechen).
Bevor du ins Wasser stürzt, nimm dir 10 Minuten Zeit zu beobachten.

Hast Du Angst wenn du die Wellen siehst und die Surfer deutlich mehr Niveau als Du?
Suche dir einen anderen Spot.Traust Du dir die Wellen zu? Dann beobachte ob Du einen Peak mit wenigen Leute ausfindig machen kannst.
Sitzen schon 30 Leute auf einer Stelle und warten auf die eine Welle sind deine Chancen zu Surfen sehr klein.
Such dir lieber eine kleinere, bescheidenere Welle aus, die du mit wenigen Leuten teilst.

1. WER HAT DENN NUN VORFAHRT?

Der Surfer der am nächsten an der brechenden Welle, dem "Peak", paddelt hat Vorfahrt. sh. Illustration
In einer rechten Welle (bricht vom Surfer ausgesehen nach rechts) hat die Person die links von dir sitzt automatisch Vorfahrt, in der linken Welle, die Person, die rechts von dir sitzt. In einigen Fällen wagt sich ein Surfer zu weit in den Peak und die Welle bricht direkt auf ihm oder er mit der Welle, auch "Wipe Out" genannt.
Dieser Sturz gibt dem nächsten (erfahrenen) Surfer die Vorfahrt.

2. HILFE, DA KOMMT JEMAND MIT GLÄNZENDEN FINNEN DIREKT AUF MICH ZUGEFAHREN!

Paddelst du gerade zurück ins Line-Up und jemand nimmt gerade eine Welle direkt vor dir, musst du irgendwie zusehen wie du in der schon gebrochenen Welle/ dem Weißwasser untertauchst.

Diese Situation ist oft vermeidbar.
Paddele nie direkt zum "Peak" zurück, sondern aussen herum.

3. EINREIHEN IM LINE-UP

Kommst du gerade ins Wasser, setze dich erstmal ausserhalb des Peaks aufs Wasser und beobachte.
Paddele nicht direkt zum Peak und nimm beim "Guten Morgen" Murmeln die erste Welle die deinen Blick kreuzt.

Hast du gerade eine Welle bekommen und paddelst zurück, setze dich nicht Pole Position und nehme die nächste, sondern reihe dich wieder aussen ins Line-Up ein.

4. DER "DROP IN"

Der "Drop In", also einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen, ist der soziale Selbstmord in den meisten Line-Ups.
Gerade als Anfänger ist es manchmal schwierig sich auf viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Also den Schulterblick beim Anpaddeln verinnerlichen.
Ist es eine rechte oder eine linke Welle? Sitzt jemand dichter als ich am Peak?

Als guter Beobachter weisst du ob der Surfer mit Vorfahrt die Welle bekommt oder ob er schon die 24. Welle ohne Erfolg anpaddelt.
Dann paddle mit an. Du solltest aber wissen wie du das Brett zurückziehst, sollte der andere Surfer doch im letzten Moment in die Welle kommen.

5. SEI NICHT "ICH PADDLE ALLES AN UND ZIEHE DANN MIT PANISCHEM GESICHT IM LETZTEN MOMENT ZURÜCK"

Wellen surfen ist "Commitment". Ist die Welle zu steil und dein "Take Off" nicht sicher surfe lieber eine sanftere Welle. Beobachte andere Surfer und beobachte vorbeiziehende Wellen und wann und wo sie brechen, arbeite dich langsam an den Peak heran.
Hast du Vorfahrt entscheide dich für die Welle, fokussiere , Körperspannung, Konzentration und paddle was das Zeig hält.
Paddeln andere Surfer deine Welle mit an, lass sie wissen, wenn du die Welle bekommst.
"Claime" die Welle. Sei nicht zu schüchtern. Manche pfeifen, andere gröhlen - das ist aber schon zu viel für einen guten Umgang. Ein kurzes "Icke" oder  "Bin drin." in der Landesprache reicht meist völlig aus. (zb. Spanisch "Voy")

6. SEI RESPEKTVOLL UND FREUNDLICH

Das Line-Up kann ein hartes Pflaster sein, kämpferisch und rauh, es kann aber auch ein wunderbares Sozialgefüge sein, in denen völlig Fremde eine Leidenschaft teilen.
Du bestimmst mit wie die Zukunft unserer Line-Ups aussieht.
Wenn du frisch in den Peak paddelst, lächele freundlich oder nicke, es muss kein gebrülltes "Guten Morgen" mit Erwartungshaltung sein.
Nähere dich langsam, beobachte und vermeide Konflikte.
Halte dich an die Regeln und verpasse lieber eine Welle, als jemandem über den Kopf zu fahren.
Schenke gerne mal jemandem die Vorfahrt, aber ende nicht als Verkehrspolizist, der nur Wellen verschenkt und selbst nicht surft.

7. SEI VERSTÄNDNISVOLL

Hast du alle Regeln verinnerlicht und ein dezentes Niveau (auch das ist immer eine Frage der Perspektive) werde nicht überheblich und weise das halbe Line-Up zurecht.
Siehst du jemanden mit Schwierigkeiten was Grundregeln angeht und einem hilfesuchenden Blick, spreche ihn freundlich darauf an.
Es gibt tatsächlich Menschen, die unwissend , aber nicht boshaft im Line-Up Freunde verlieren.

8. GENIESS DEINE SESSION. DER GEWINNER IST DER SURFER, DER MIT VOLLEM HERZEN AUS DEM WASSER STEIGT.

Raucht Dir der Kopf und Du warst doch so glücklich, dass Du deine Beine UND Arme auf dem Wasser unter Kontrolle hast?
Dann wirst Du dich auf den nächsten Blogeintrag freuen in dem es profunder um den sozialen Mikrokosmos und seine stetig variierenden Regeln geht.
Denn es gibt sie wirklich,  LOCALS!!!

Willst du Dir das alles lieber mal persönlich im Sonnenschein erklären lassen?

Komm in unser Yoga und Surfen Girlscamp.
Wir freuen uns auch Dich!

BE OUR WAVESISTER.

Yoga & Surfen: die Beste Kombination für Körper & Geist!

 

Immer mehr Surfcamps bieten Surfkurse in Kombination mit Yogastunden an. Auch immer mehr Surferinnen praktizieren regelmäßig Yoga, um mental und körperlich ins Gleichgewicht zu kommen. Wir möchten heute der Frage nachgehen, warum Yoga und Surfen die perfekte Kombination sind und warum auch DU es unbedingt ausprobieren solltest!

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Wie jeder Wellenreiterin bekannt ist, kann das Surfen das Leben positiv verändern: Man kommt der Natur - dem Element Wasser - sehr nah, man kann in die Ferne blicken, das Wasser und die ankommenden Wellen beobachten und einfach mal seinen Gedanken freien Lauf lassen, oder den Kopf auch einfach mal abschalten.

Surfen - und da sind wir uns einig - macht irre viel Spaß und hat einen positiven Effekt auf unseren Körper und unser Wohlbefinden: Es ist nicht nur ein tolles Ganzkörperworkout, es fördert zudem Kraft, Ausdauer und Körperspannung und bringt dich gleichzeitig auf andere Gedanken, näher zur Natur und bereitet eben wahnsinnig viel Freude - Adrenalin - und Glückshormon-überschuss sind garantiert!

Beim Yoga läuft es tatsächlich ziemlich ähnlich ab, so findet der Yogaunterricht entweder als Vorbereitung auf die nächste Surfsession, oder als Nachbereitung statt. Auch beim Yoga werden Kraft, Ausdauer und die eigene Körperspannung trainiert und zudem die Flexibilität gesteigert. Ein wichtiger Faktor ist jedoch neben den positiven Auswirkungen auf den Körper auch, dass man seinen Geist trainiert, gezielt sich selbst, seine Umgebung, die Natur wahrzunehmen und besser mit verschiedenen Situationen, Herausforderungen, Hindernissen umzugehen. Mit Yoga ist es möglich, neue Kraft durch Meditation zu finden - Mental stark zu werden - oder im hektischen Alltag zur Ruhe zu kommen, zu Entspannen, oder Loszulassen.

Unsere WaveSisters Surfcamps in Frankreich, Portugal und auf Lanzarote bieten Surfkurse in Verbindung mit Yogastunden an. Bei uns werden stärkende sowie dehnende Asanas vor dem Surfunterricht und regenerierende sowie entspannende Asanas von Erfahrenen Yogalehrerinnen zusammengestellt. Unsere Yogalehrerinnen stimmen ihre Yogasequenzen auf die Bedürfnisse der einzelnen Kursteilnehmerinnen ab, sodass ihr Bestens auf die nächste Surfstunde vorbereitet seid. Falls du Lust hast, deinem hektischen Alltag für ein paar Tage hinter dir zu lassen, der Natur näher zu kommen, deinen Geist zu klären, dir bewusster zu werden, was im Leben wirklich wichtig ist, neue Kraft zu sammeln, dein Selbstbewusstsein zu stärken, deinen Körper neu herausfordern, Surfen zu lernen, neue Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, oder einfach nur mal abschalten und etwas für sich machen; dann bist du bei uns in unseren WaveSisters Surfcamps genau richtig und herzlichst Willkommen! Wir freuen uns auf dich.

Namaste & Hang Loose

Deine WaveSisters

 

Die ultimative Packliste für deine nächste Surfreise mit den WaveSisters

Der nächste oder vielleicht auch erste Surfurlaub steht kurz bevor und so manch einer wird sich sicherlich die Frage stellen, was den neben den alltäglichen Kleidungsstücken und Strandkleidung speziell fürs Surfen eingepackt werden sollte. Um euch das Koffer packen zu erleichtern und euch perfekt auf euren kommenden Surfurlaub vorzubereiten haben wir die wichtigsten Surf-Essentials für euch zusammengestellt!

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

1. Für Surferfahrene: eigenes Surfbrett

Anfängerinnen brauchen sich diesbezüglich erst einmal keine Gedanken zu machen, denn fast jedes Surfcamp stellt Beginner-Surfbretter während des Anfängerkurses kostenlos zur Verfügung. Als Anfängerin oder auch Aufsteigerin kann man bei seinem nächsten Surfurlaub auch auf Leihmaterial vertrauen. An bekannten Surfspots bieten Surfschulen Leihmaterial zur Verfügung.  Dabei gilt jedoch vor dem Verleih das Board auf Gebrauchspuren zu prüfen!

Wer schnell aufsteigt und problemlos mit einem Beginnerboard grüne Wellen anstarten kann ist mit einem Malibu-Surfboard bestens beraten. Malibus sind die sogenannten Anfängerboards, haben eine breitflächige Brettspitze (Nose) und sind rund geformt und sorgen für viel Auftrieb und Stabilität. Wer sein eigenes Surfbrett kaufen möchte muss jedoch beachten, dass gerade in Europa, aber auch auf vielen Langstreckenflügen Extrakosten für die Surfbrettmitnahme hinzukommen. Dennoch, eine gute Investition ist es allemal, denn man hat sein Leben lang etwas davon! Wer sein eigenes Surfbrett mitnehmen will darf auf keinen Fall Surf Wax und die passende Leash vergessen.

2. Surf Wax

Surf Wax verhindert das Abrutschen vom Surfboard und wird auf die Oberseite des Boards aufgetragen. Hierbei muss man je nach Surfregion zwischen Cold, Cool und Warm Wax unterschieden.

3. Leash

Die Leash ist die sog. Fangleine, die dich mit dem Surfboard verbindet und verhindert, dass du dein Surfboard verlierst und es sorgt nicht nur für deinen eigenen Schutz sondern auch für andere im Wasser.

4. Wetsuit

Als Anfängerin brauchst du dir zunächst keine Gedanken um einen Wetsuit zu machen, da dir dieser kostenlos bei den meisten Surfcamps zur Verfügung gestellt wird. Wenn dich das Surffieber allerdings sofort gepackt hat und du nach deinem ersten Surfurlaub schon deine nächste Surfreise planst, so lohnt es sich - nicht nur aus hygienischen Gründen - einen eigenen Wetsuit zu kaufen. Hierbei sollte man auf Material, Verarbeitung und auf die Dicke der Wetsuits acht geben. In den europäischen Sommermonaten sind 3/2mm vollkommen ausreichend, während im Frühling und Herbst 4/3 oder auch ein 5/3mm Anzug ratsam sind. Auch Schuhe sowie eine Haube aus Neopren können in kälteren Surfregionen genutzt werden!

5. Sonnenschutz

Sonnenschutz ist das A und O bei jeder Surfreise!  Da du dich auf dem Wasser schneller verbrennen kannst müssen unbedingt alle Körperstellen, die nicht vom Neopren geschützt sind unbedingt eingecremt werden! Ideal eine halbe Stunde vor dem Surfen auftragen. Da das Gesicht sehr empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung ist gibt es sogenannte „Face Sticks“, die durch Zinkoxid zusätzlich vor Sonnenbrand schützen, wasserfest sind und die du hauptsächlich in Surfshops oder größeren Sportläden finden kannst. Für empfindliche Lippen gibt es mittlerweile in vielen Apotheken sog. Lippencremes, die für zusätzlichen Schutz sorgen. Neben Sonnencreme ist jedoch auch die Kopfbedeckung wichtig - ein Sonnenhut oder eine Capi nehmen nicht viel Platz im Koffer ein und sorgen am Strand für zusätzlichen Schutz! Und falls du doch zu viel Sonne abbekommen hast so lohnt es sich immer eine Aprés-Lotion mitzunehmen!

 

Mit diesen 5-Surfessentials bist du bestens auf deine nächste Surfreise vorbereitet. Wirf doch mal einen Blick auf unsere Konditionen; wir bieten Surfkurse nur für Frauen in Portugal, Frankreich und Lanzarote an! Wir freuen uns auf dich!

 

 

Who run the world? GIRLS.

 

Warum es sich lohnt Surfen in einem Frauencamp zu lernen.

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Du spielst mit dem Gedanken surfen zu lernen und bist noch auf der Suche nach einem passenden Surfcamp? Wir von WaveSisters bieten Surfcamps nur für Frauen an. Wieso weshalb warum erfahrt ihr jetzt!

1. Zusammen sind wir STARK!

In einem Frauensurfcamp steht das soziale Miteinander im Fokus. Wir sehen das erlernen einer neuen Sportart nicht als Wettbewerb oder Kräftemessen an, sondern unterstützen uns viel mehr gegenseitig - Konkurrenz? Fehlanzeige!

2. Positive Vibes only!

Wir müssen uns im Wasser nicht unsicher oder doof fühlen, wenn es mal nicht mit dem Take-Off geklappt oder man einen lustigen Noseride hingelegt hat. Wir unterstützen uns tatkräftig untereinander - FRAUENPOWER eben. Man fühlt sich wohler  - und das ist gut so!

3. Inspiration

Geballte Frauenpower und demensprechenden beeindruckende Frauen auf einem Haufen führen abseits des Surfkurses zu intensiven und tiefgründigen Gesprächen und können auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein! In einem Frauensurfcamp werden Räume und Möglichkeiten für Frauen geschaffen und das weibliche Sein so akzeptiert wie es ist!

4. Frauenspezifischer Unterricht

Der Surfkurs ist auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet. Erfahrene Surflehrerinnen können sich besser in die individuellen Bedürfnisse von Frauen hinein empfinden und spezifische Tipps geben!
Neben dem surfen bieten viele Frauensurfcamps auch Yogastunden an, die zum einen deine Balance verbessern und deine Flexibilität steigern und zum anderen garantiert für Entspannung sorgen. Schalte einfach mal ab, lass die Sorgen hinter dir und teile deine Erfahrungen mit anderen Frauen!

Falls du Lust hast deine ersten Surf-Erfahrungen mit anderen Frauen zu teilen, dann bist du bei uns genau richtig! Wir, die WaveSisters, bieten Surf-und Yogakurse auf Lanzarote, in Frankreich und Portugal nur für Frauen an. Teile deine Erfahrungen mit anderen Frauen und erlebe geballte Frauenpower im Wasser!

 

 

Faszination Wellenreiten

 

Warum Surfen soviel Spaß macht & warum auch Du es ausprobieren solltest!

Wellenreiten ist in aller Munde! Schaut man sich die europäische Atlantikküste an, so gibt es kaum einen Ort an der Küste, der nicht mit einem Surfkurs wirbt. Surfcamps reihen sich aneinander und sind gerade in der Hochsaison rappel voll. Surfen ist seit Jahren „In“ und hat sich zu einer beliebten Breitensportart entwickelt, die Menschen auf der ganzen Welt anzieht und zusammen bringt. Doch was genau ist so faszinierend an diesem Sport? Um der Frage näher auf den Grund zu gehen müssen wir zunächst erst einmal klären, wie alles begonnen hat.

Blog Surfen WaveSisters Surf & Yoga Camp

Die Polynesier waren die ersten vor ca. 500 Jahren, die sich aus Langeweile als erstes auf Planken oder einem Kanu aufs Wasser begaben und erstmals die Wellen runter ritten. Sehr viel später entdeckte man Höhlenmalereien mit Surfern, die die Wellen runter ritten, sodass man sich heute sicher ist, dass mit den Polynesiern alles seinen Anfang nahm.
Durch das Zeitalter der Entdeckungen kam das Surfen im 17. Jahrhundert nach Hawaii, wo es bis heute faszinierender Weise ein wichtiger Bestandteil der Religion ist. Noch heute ist Hawaii ohne das Surfen bzw. die Surfkultur kaum vorstellbar. Mark Twain, ein berühmter Entdecker, schilderte in seinen Reiseberichten von seiner Begegnung mit den Surfern und zeigte sich äußerst beeindruckt. 1908 wurde der erste Surfclub „Waikiki Outrigger Canoe and Surfboard Club“ auf Hawaii gegründet und erlangte durch die Veröffentlichung in einer englischen Frauenzeitschrift große Aufmerksamkeit. Dem berühmten hawaiianischen Schwimmer und Surfer Duke Kahanamoku, auch unter dem Spitznamen „the Duke“ bekannt, ist es jedoch zu verdanken, dass das Surfen auf der ganzen Welt immer bekannter und attraktiver wurde. Seinen Sieg über die 100m Freistil begründete er damit, dass ihm das Wellenreiten und das kraftvolle Paddeln zum ersten Platz verholfen hätten. Ab diesem Zeitpunkt interessierten sich schließlich immer mehr Menschen für diesen Allround-Sport, der ganzen Körpereinsatz fordert, die Fitness steigert und den Menschen in Einklang mit der Natur - dem Element Wasser - bringt.
Ab den 1950’er Jahren und der Veröffentlichung des Filmes „Gidget“ sowie dem Lebensgefühl der 1960’er Jahre kam es schließlich zum absoluten Durchbruch des Wellenreitens der bis heute anhält.

Doch was genau fasziniert die Menschen auf der ganzen Welt beim Surfen?
Das Wellenreiten begeistert so viele Menschen, da es ein vielfältiger, abwechslungsreicher, lebendiger und kraftvoller Sport ist und den Menschen in Einklang mit der Natur - den Wellen - bringt. Es wird für viele - wenn es sie so richtig gepackt hat - zu einer Leidenschaft, die das Leben stätig prägt. Viele erleben eine Form von Freiheit, die süchtig macht. Beim Wellenreiten ist man der Naturgewalt - dem Ozean und seiner Kraft - ausgesetzt. Die Wellen verändern sich, jeden Tag wird man aufs Neue herausgefordert und es wird garantiert nie langweilig. Das Wellenreiten bringt einen nicht nur näher zur Natur, sondern auch zu sich selbst, da man über sich hinaus wächst, immer wieder aufs neue der Natur in seiner einzigartigen Form begegnet und stätig dazu lernt. Zudem bedeutet Wellenreiten voller Körpereinsatz und steigert Ausdauer, Kraft und Koordination. Man verbrennt irre viele Kalorien und baut Muskeln auf. Ein wahrer Allround-Sport eben! Darüber hinaus ist das Wellenreiten im Vergleich zu anderen Wassersportarten im Wesentlichen günstiger. So muss man sich zu Beginn zwar Surfmaterial - Surfbrett und Neo - kaufen, allerdings hat man Jahre lang etwas davon, versprochen!
Das wirklich schöne an dieser Sportart ist jedoch auch, dass man - wenn man nicht das Meer direkt vor der Haustür hat - den Wellen hinterher reisen muss. So kann man durch das Wellenreiten die verschiedensten Länder bereisen und neue Kulturen entdecken. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man schnell neue Leute im Wasser kennenlernt, die dieselbe Leidenschaft teilen und mit denen man sich austauschen und abseits des Wassers treffen kann. So passiert es nicht selten, dass im Surfurlaub neue Freundschaften geknüpft werden und Surfreisen gemeinsam geplant werden und man immer wieder an verschiedenen Orten alten Bekannten oder Freunden begegnet. Erfahrungen werden nicht nur auf dem Brett sondern auch mit anderen geteilt und sorgen für viel Gesprächsstoff.
Auch in den sozialen Netzwerken findet man zahlreiche Beiträge, Gruppen und Internetseiten zum Thema Surfen, Surfmaterialien, Surfreisen und so vieles Mehr!

Wenn es deine Neugier geweckt hat und du das Wellenreiten gerne mal ausprobieren möchtest, dann bist du bei uns, bei den WaveSisters, gerade richtig! Wir bieten Surfkurse für Frauen in Portugal, Frankreich und auf Lanzarote an und freuen uns dir das Wellenreiten beizubringen - vielleicht ist es der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft! Probier’ es doch einfach mal aus, wir freuen uns auf dich!