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08/09/2022 – 4 min.

Yoga für Surfer*innen
- Was ist Surf Yoga?

Immer mehr Surf Yoga Angebote strömen auf den Markt, teilweise mit sehr kurzen Videos, die dann versprechen dich im Handumdrehen auf deinen nächsten Surfurlaub vorzubereiten. Jeden Tag praktiziert und mit viel Disziplin kannst du hiermit wirklich fit werden, jedoch ist es nach wie vor wichtig zu wissen, was es braucht für eine gute Surf-Fitness.

Was bedeutet Surf-Fitness?

Wellenreiten ist Ganzkörpersport. Balance, Koordination, Kondition, innere Ruhe durch eine ruhige Atmung, Körperspannung, starke Oberkörpermuskulatur – all das wird im Meer von dir abverlangt. Und mit Yoga kannst du alles trainieren.

Braucht es Surf Yoga? 
Eigentlich nicht, denn bestimmte Yogaklassen mit gezielten Yogahaltungen bereiten auch super auf den nächsten Surfurlaub vor. Warum ich dennoch glaube, der Name Surf Yoga hilft auf dem Yogamarkt: Die richtigen Kund*innen finden ihr für sie individuell zugeschnittenes Angebot.

Yoga in seinen vielseitigen und sehr unterschiedlichen Stilen ist da schon schnell unübersichtlich. Somit ist es natürlich super hilfreich, wenn ich Surf Yoga suche und auf dem Angebot Surf Yoga steht. 

Wie kann man Yoga in der Vor- und Nachbereitung beim Wellenreiten einsetzen? Welcher Yogastil ist geeignet?

Wie kann man Yoga in der Vor- und Nachbereitung beim Wellenreiten einsetzen? Welcher Yogastil ist geeignet?

Für deine Vorbereitung

Balance lernst du in Standhaltungen und durch das lange Halten von einer Asana (Yogapose / Yogahaltung). Geeignet ist daher grundsätzlich Hatha Yoga, welches Standhaltungen inkludiert. Ich kann hier vor allem Alignment und Anusara empfehlen, da das lange Halten in diesen Stilen die Haltemuskulatur, also die tiefere Muskulatur trainiert. 

Körperspannung und starke Oberkörpermuskulatur erhältst du am besten durch Armstützhaltungen wie der Krähe oder auch der Plankenhaltung, Chaturanga, die Kobra und den heraufschauenden Hund. 

Koordination und Kondition kannst du gut in Vinyasa Yogastunden, Ashtanga, Power Yoga, Jivamutki oder ähnlichen Flowstunden trainieren. Denn hier bewegst du dich im Fluss / Flow und trainierst deine Bewegungsmuskulatur. Du fließt durch die Haltungen und wiederholst auch bestimmte Übungsabfolgen, wie z. B. beim Sonnen- oder Mondgruß (Surya und Chandra Namaskar).

Für die Vor- wie auch Nachbereitung empfehle ich langsames Yoga, wie Yin Yoga, aber auch Pranayama (Atemübungen) und Meditation. Mit diesen Übungen beruhigst du deinen Geist, baust mentale Stärke auf und bringst dich auch in stressigen Situationen im Meer schnell wieder zur Ruhe.

Innere Ruhe ist extrem wichtig, um mit dem Meer in den Einklang zu kommen.

Es bringt daher nichts, vollkommen gestresst ins Wasser zu gehen. In diesem Fall starte lieber mit ein paar Atemübungen, bring dich zur Ruhe und geh dann entspannt und gelassen ins Wasser. In diesem Fall starte lieber mit ein paar Atemübungen, bring dich zur Ruhe und geh dann entspannt und gelassen ins Wasser. 

Viel Spaß beim Surfen und falls du dir mal so ein Surf Yoga Kurzvideo anschauen magst, teste gerne Viktorias hier.

Hier schreibt Viktoria

Yogalehrerin + Management Mentorin für Vielbeschäftigte

Viktoria schafft eine wundervolle Verbindung aus Yoga und Management. Jahrelange Erfahrung in Yoga und ihre lehrende Tätigkeit im Bereich Management seit 2015 macht sie zur Spezialistin. „Ich liebe es im Einklang mit der Natur zu leben. Ich bin überzeugt von der Relevanz der Gesunderhaltung. Außerdem bin ich oft und gerne am Meer, da ich surfen liebe!“

Schaut bei ihren Online-Workshops vorbei!

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